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Erbarmen von Jussi Adler-Olsen (dtv)

Erbarmen – von Jussi Adler-Olsen (dtv)

Kommisar Carl Morck wird in das neu gegründete Sonderdezernat Q verlegt. Hier soll er ungelöste Kriminalfälle  neu aufrollen. Als Handlanger wird im Hafez El-Assad an die Seite gestellt – ein Glückgriff wie sich später herausstellt. Denn Assad besitzt eine ungeheure Auffassungs- und Kombinationsgabe.

Der erste Fall der dem eher antriebslosen Kommisar Carl Morck vor die Füße fällt ist das Verschwinden der mittlerweile tot geglaubten dänischen Politikerin Merete Lynggaard. Die anfängliche Antriebslosigkeit Morcks wandelt sich Dank Hassan in einen Rausch der Ermittlungen. Schnell finden die Beiden grobe Ermittlungsfehler und machen sich daran den Fall zu lösen.
Unterdessen verweilt Merete Lynggaard immer noch in Gefangenschaft und kämpft jeden Tag erneut um ihr Überleben.

Der Roman springt von den Ermittlern immer wieder hin zu Merete Lynggaard und zurück. Die psychischen und physischen Qualen Merete Lynggaard werden hinreichend, ja geradezu erbarmungslos beschrieben. Erst nach und nach erfährt der Leser wieso und weshalb Merete gefangen gehalten wird.

Erbarmungslos – der Titel des Buches ist Programm. Erbarmungslos brennen sich die gelesenen Worte in den Kopf und rauben einem Erbarmungslos den Schlaf. Unweigerlich stellt sich die Frage: Wie lange kann ein Mensch ein solches Martyrium aushalten?
Dies ist mein erster nordischer Krimi/Thriller gewesen und bestimmt nicht der Letzte!

Angaben zum Buch:

  • Taschenbuch: 420 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2009)
  • ISBN-10: 3423247517
  • ISBN-13: 978-3423247511
  • Preis: 14,90 Euro
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