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Im Kühlfach nebenan von Jutta Profijt (dtv)

28. Dezember 2009 1 Kommentar

Im Kühlfach nebenan von Jutta Profijt (dtv)


Herrlich, herrlich und noch mal herrlich! Ich habe mich riesig auf das neue Buch von Jutta Profijt gefreut. Und meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht!
Jutta Profijt macht da weiter wo sie im ersten Band „Kühlfach 4“ aufgehört hat, nämlich mit Wortwitz, Spannung und einer Menge Humor.

Der Kleinganove Pascha geistert immer noch als Geist umher und nutzt den Gerichtsmediziner Martin Gänsewein, der Einzige der Pascha hören aber nicht sehen kann, als sein Sprachrohr.
Verstärkung bekommt Pascha mit der Nonne Marlene, die bei einem Brand in ihrem Kloster ums Leben gekommen ist und genau wie Pascha ebenfalls als Geist auf der Erde feststeckt.
Pascha vermutet schnell, dass es sich um den Klosterbrand um keinen bedauerlichen Zwischenfall, sondern um Brandstiftung handeln muss. So ergibt es sich, dass Pascha zusammen mit Marlene und dem mehr oder weniger unfreiwilligen Martin ermitteln, um den Brand aufzuklären. Zu dritt geben die drei ein herrliches Gespann ab .
Mit Marlene hat Jutta Profijt eine tolle „Gegenspielerin“ für Pascha erschaffen. Die gottesfromme Nonne bringt den großspurigen Pascha mehr als nur einmal zur Verzweiflung.

Ich hoffe es folgen noch viele geisterhafte Pascha Stunden – solche Geister braucht die Welt!

Elfensaga von Herbie Brennan (dtv)

Elfensaga von Herbie Brennan (dtv)



Heute möchte ich mal wieder einen Beitrag für meine „Evergreens“ schreiben. Evergreens sind jene Bücher, die immer aktuell sind und die ich auch noch vier oder fünfmal lesen nicht satt habe.

Der Anfang macht die Elfensaga von Herbie Brennan. Die Elfensage umfasst die folgenden vier Bücher: Das Elfenportal, Der Purpurkaiser, Der Elfenpakt und Der Elfenlord.

Die Geschichten der Elfensage spielen in unserer „realen“ Welt und in einer Paralellwelt der Elfen im Elfenreich. Protagonisten sind der dreizehnjährige Henry, der ein stinknormales Teennagerleben hier auf Erde führt. Er wohnt zusammen mit seinen Eltern und seiner kleiner Schwester in einem kleinen Haus, geht Morgens zur Schule und stockt sich Nachmittags sein Taschengeld bei seinem schrulligen Nachbarn Mr. Fogarty durch kleine Hausarbeiten auf.
Ein wenig rasanter wirkt da das Lebend es Elfenprinzen Pygarus, der sich in dem elterlichen Palast der Lichtelfen gefangen fühlt und keine Chance unversucht lässt, um seinem Schicksal zumindest stundenweise zu entkommen. Dumm nur, dass Pygarus sich bei seinem letzten Ausflug damit in Lebensgefahr gebracht hat – seine einzige Rettung ist die Flucht auf eine einsame Insel. Doch da kommt er nie an – stattdessen landet er in dem Garten von Mr. Fogarty und wird da von Henry gefunden. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein können prallen hier aufeinander. Das Verbindungsstück dieser Welten bildet hier Henry, der nun versucht Pygarus zu helfen.

Nach diesem ersten aufeinander treffen der Menschen und Elfenwelt folgen Dank Herbie Brennan noch weitere und es entwickeln sich traumhafte und wahrlich spannende Geschichten. Die Charaktere werden dem Lesern von Seite zu Seite vertrauter und gehören schon bald zur „eigenen Familie“. Zumindest mir ging es beim Lesen so, denn ich bin mit Henry und Holly (Pygarus Schwester) aufgewacht und Abends beim Lesen zu Bett gegangen. Die Geschichten sind unglaublich spannend und vielschichtig und geschrieben und werden auf keinen Fall langatmig oder langweilig.

Einziger Wehrmutstropfen: Mit der Elfenlord endet Herbie Brennans Elfensage zwar grandios – aber man lässt „gute Bekannte“ zurück.